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Was kann tröstlich sein?

(1308 x gelesen)
Jan 16 2018

Was kann in der Trauer tröstlich sein?

Was ist Trost?

Wie kann man dieses Wort definieren?

Laut Wikipedia wird Trost wie folgt beschrieben:

„Trost ist zwischenmenschliche Zuwendung an jemanden, der trauert oder anderen seelischen bzw. körperlichen Schmerz zu ertragen hat. Derjenige wird getröstet. Trost kann durch Worte, Gesten und Berührung gespendet werden. Der Schmerz und die Traurigkeit des Getrösteten sollen gelindert werden; er soll spüren, dass er nicht allein gelassen ist; seine seelische Verfassung soll gestärkt werden.“

Fakt ist, dass für jeden Menschen etwas anderes tröstlich sein kann. Für den einen ist eine Umarmung unendlich wichtig, für den anderen ist es wichtig, einen Gesprächspartner zu haben oder sich gar ganz in sich selbst zurückzuziehen.

Wichtig ist bei allem, sich selbst zu fragen, was brauche ich, was tut mir gut? Diese Frage muss immer wieder neu überdacht werden, denn im einen Moment kann mir das eine, im anderen Moment wieder da

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Gedanken im November 2017

(1301 x gelesen)
Nov 11 2017

Gedenktage im November


In diesen Tagen werden wir wieder verstärkt mit den Gedanken an den Tod konfrontiert.

Feiertage wie Allerheiligen, der Totensonntag oder der Volkstrauertag lenken unsere Gedanken verstärkt auf die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.

Lassen Sie uns in diesem Jahr an diese Menschen mit ganz viel Liebe denken.
Es ist ein Weg, den verstorbenen Menschen zu würdigen und ihn seinen neuen Weg gehen zu lassen.
Also müssen die „Trauertage“ keine Trauertage sein, sondern können Tage werden, die mit Licht und Liebe erfüllt sind.
Tage, in denen wir aktiv Erinnerungen aufleben lassen und die uns an die schönen Stunden mit unseren Verstorbenen denken lassen.

Wenn in diesen Tagen der Opfer von Gewalt und Verbrechen gedacht werden, kann jeder von uns ein Signal setzen.

Zünden wir z.B. eine Kerze für die Opfer ganz bewusst an.
Schicken wir ihnen gute Gedanken, ein Lächeln, das sie vielleicht lange nicht mehr sehen durften, werden wir aktiv

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Trauer im Laufe der Zeit

(1369 x gelesen)
Okt 16 2017

Trauer im Laufe der Zeit – gibt es Veränderungen?

Ich denke, diese Frage kann ich ganz klar mit Ja beantworten.
Trauer verändert sich, sie bleibt jedoch immer ein Teil von mir.

Im ersten Jahr tastet man sich an viele Tage neu heran. Da ist der erste Geburtstag ohne den anderen, vielleicht der erste Hochzeitstag. Das erste Weihnachten, Ostern muss alleine erlebt werden. Und dann kommt der erste Todestag.

Aufatmen. Ich habe alles einmal durchlebt und vor allem überlebt.

Im zweiten Jahr bin ich schon etwas entspannter und denke mir, das habe ich ja jetzt alles schon mal erlebt und dann holt es mich vielleicht mehr ein, als im Jahr davor.
So erging es mir beim 2. Todestag unserer Tochter. Der erste war schon schwer, aber beim zweiten dachte ich, die Welt bliebe stehen.

Andere Trauernde berichten mir genau das Gegenteil. Der erste Todestag sei der schwierigste gewesen, dann sei alles etwas leichter geworden.

Ich denke, das ist ganz individuell von Mensch z

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Mai 03 2017

Ab wann darf ich wieder lachen?Ab wann darf ich wieder lachen?

Diese Frage habe ich mir selbst oft nach einem Trauerfall gestellt.

Als mein Vater starb, waren meine Kinder noch klein und man hat eben mit ihnen gelacht.

Aber so richtig in der Öffentlichkeit habe ich mich das lange nicht getraut. Auch nach anderen Trauerfällen nicht.

Als ich mich jedoch mehr und mehr mit dem Thema auseinandergesetzt habe, wurde mir klar, wie wichtig es auch ist zu lachen, zu leben, zu lieben, Mensch zu sein.

Selbst in den dunkelsten Zeiten noch den Mut zu haben zu lachen, das Leben zu feiern, denn ich bin ja nicht tot, war mir lange fremd.

Und oft war mir auch nicht nach lachen zumute, sondern eher nach heulen. Aber wenn dann doch der Impuls hochkam zu lachen, habe ich ihn oft unterdrückt, weil ich es mir nicht gestatten wollte, lustig zu sein, wo es doch eigentlich alles tottraurig ist.

Ich habe festgestellt, dass wir uns in so vielen Dingen in unserem Leben Konventionen unterwerfen, die wir weder g

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Mär 24 2017

Blogbild:Wie trauern Kinder und JugendlicheDer Einfachheit halber spreche ich in diesem Blogartikel von Kindern, egal wie alt sie sind.

Nachdem ein Trauerfall eingetreten ist oder auch einige Zeit danach, kommt es einem so vor, als ob die eigenen Kinder einem fremd geworden sind.
Mir ging das in einigen Trauerfällen so und das war auch der Ausschlag dafür, dass ich beschloss, mir das Thema Trauer genauer und irgendwann professionell anzusehen.

Kinder trauern nicht weniger als Erwachsene - sie trauern anders.
Oft können sie das, was sie fühlen, nicht genau einordnen oder in Worte fassen.

Erwachsene bzw. Eltern sind aufgrund von Trennung oder Tod eines Angehörigen oft in der eigenen Trauer gefangen. Für sie gibt es so viel zu entscheiden, so viel neu zu bedenken und zu organisieren, dass sie ganz glücklich sind, wenn die Kinder einigermaßen gut funktionieren. Um es gleich vorweg zu nehmen, das ist ganz menschlich und normal. Auch wir Eltern sind keine Übermenschen.

Manchmal ist die eigene Betroffenheit so

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