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Nov 11 2017

Gedenktage im November


In diesen Tagen werden wir wieder verstärkt mit den Gedanken an den Tod konfrontiert.

Feiertage wie Allerheiligen, der Totensonntag oder der Volkstrauertag lenken unsere Gedanken verstärkt auf die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.

Lassen Sie uns in diesem Jahr an diese Menschen mit ganz viel Liebe denken.
Es ist ein Weg, den verstorbenen Menschen zu würdigen und ihn seinen neuen Weg gehen zu lassen.
Also müssen die „Trauertage“ keine Trauertage sein, sondern können Tage werden, die mit Licht und Liebe erfüllt sind.
Tage, in denen wir aktiv Erinnerungen aufleben lassen und die uns an die schönen Stunden mit unseren Verstorbenen denken lassen.

Wenn in diesen Tagen der Opfer von Gewalt und Verbrechen gedacht werden, kann jeder von uns ein Signal setzen.

Zünden wir z.B. eine Kerze für die Opfer ganz bewusst an.
Schicken wir ihnen gute Gedanken, ein Lächeln, das sie vielleicht lange nicht mehr sehen durften, werden wir aktiv für die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.

Wenn wir über die Täter schimpfen, über die Verbrecher, die Despoten etc., geben wir diesen Menschen noch mehr Macht als sie ohnehin schon haben.

Wenn wir gedanklich die Opfer stärken, wird den Tätern die Macht genommen.
Tun das ganz viele Menschen, können wir gewaltfrei Berge versetzen.
Das heißt nicht, dass wir Täter oder Taten gutheißen, wir entziehen ihnen die Macht.

Oft höre ich in diesen Tagen, der November ist so grau, es macht mich ganz fertig, alles wird noch schlimmer.
Das ist richtig, aber nur wenn wir es zulassen, nur, wenn wir uns in diesem Karussell mitdrehen.
Steigen wir bewusst aus, lenken wir unsere Gedanken auf die gemeinsam schön erlebte Zeit, fühlen wir uns leichter und besser.

Für mich ist der November der Monat, in dem ich mich gerne auf dem Sofa mit einer Tasse Tee und einem guten Buch einkuschle. Es ist die Zeit, in der die Familie wieder enger zusammenrückt, weil im Außen nicht mehr so viel erledigt werden muss.

Für Menschen, die ganz alleine leben, ist diese Zeit ungemein schwerer. Vielleicht hilft es da, sich mit Gleichgesinnten beim Trauerkaffee oder einem Gesprächskreis zu treffen.
Ich gehe mit Menschen in Trauer im November auch gerne nochmals wandern. Denn gemeinsam neue Wege zu gehen, gemeinsam die Natur, die sich für den Winter zurückzieht, zu erleben, Luft in die Lungen zu saugen und offen zu sein für das WIR, stärkt nicht nur den Organismus, sondern auch meinen ganz eigenen Selbstwert.

Wie wäre es, wenn jeder von uns seinen ganz eigenen November-Blues kreieren würde?
Wenn sich jeder von uns etwas ganz Neues, etwas Positives für die Novembertage einfallen lassen würde?
Wichtig dabei ist, positiv zu bleiben, vorwärtsgerichtet zu denken und Spaß dabei zu haben.
Und nicht gleich wieder zu denken, darf ich das, wenn ich in Trauer bin?

Ja, dürfen Sie,
•    denn Trauer heißt auch leben,
•    denn Trauer bedeutet weiterzugehen,
•    denn Trauer darf Raum bekommen, nur nicht raumfüllend sein,
•    denn Trauer darf bunt sein,
•    denn Trauer darf gelebt werden, wenn sie nicht unser Leben bestimmt.

Ich wünsche Ihnen lichtvolle Novembertage und viel Spaß beim Kreieren Ihres November-Blues.
Schreiben Sie mir Ihre Erfahrung unter info@irissailer.de
Wenn es eine schöne Sammlung gibt, werde ich sie als Inspiration in einem weiteren Blogartikel veröffentlichen.

Herzlichst
Ihre Iris Sailer

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