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Blogbild-Was ist der Unterschied?Was ist der Unterschied zwischen Trauerfeier und Beerdigung?
Und was versteht man unter einer Abschiedsfeier?

Eine Trauerfeier findet immer dann statt, wenn es eine Feuerbestattung gibt. Bei dieser Art der Trauerfeier steht dann der Sarg in der Halle und man kann sich vom Verstorbenen nochmals verabschieden. Nach der Trauerfeier wird der Sarg vom Bestatter zum Krematorium gefahren und dort findet dann zeitnah die Einäscherung statt.

Eine Urnentrauerfeier wird dann abgehalten, wenn die Einäscherung schon stattgefunden hat. Die Urne wird dann in den meisten Fällen im Rahmen der Trauerfeier beigesetzt. Dies kann in einem Urnengrab, einer Urnenwand, im Friedwald oder z.B. auf See, in der Luft, in der Natur geschehen.

Nicht alle Bestattungsarten sind in Deutschland erlaubt, jedoch in manchen Nachbarländern. Hier kann der Bestatter Auskunft geben und beratend tätig sein.

Bei einer Beerdigung steht der Sarg mit dem Verstorbenen bei der Trauerfeier ebenfalls in der Halle und wird anschließend in der Erde beigesetzt.

Die Abschiedsfeier zu allen Bestattungsarten kann individuell gestaltet werden. Dabei ist die Auswahl der Musik, das Aufstellen von Bildern, Blumen und Kerzen, Sprechen von Texten oder einem individuellen Abschiedstext nur ein Aspekt, den Angehörige aktiv mitgestalten können.

Die Abschiedsfeier gestalten in der Regel ausgebildete Trauerredner/innen oder Pfarrer/innen. In der Trauerrede soll sich das Leben des Verstorbenen widerspiegeln. Wichtig ist es, dass sich der Trauerredner/in oder Pfarrer/in vorab Zeit für ein persönliches Gespräch nimmt und die Informationen, die Sie ihm/ihr geben, in einer würdevollen Zeremonie umsetzt.

Sie selbst können die Abschiedsfeier mitgestalten. Ob Sie eigene Texte verlesen, Kerzen gestalten und entzünden….
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Klären Sie ihre Bedürfnisse mit dem Trauerredner/in oder Pfarrer/in ab. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder Ideen einzubringen. Immer mehr kommen zu den bisherigen Abschiedsfeiern Elemente, die individuell sind, hinzu und machen so die Trauerfeier zu einem erinnerungswürdigen Ereignis.

Kinder können in den Tagen vor der Trauerfeier Kieselsteine bemalen oder Bilder gestalten, die sie dem/der Verstorbenen mitgeben. Es können Blüten gestaltet werden, z.B. aus Papier, die auf den Sarg, mit letzten Wünschen beschriftet, geklebt werden. Der Sarg selbst kann von den Angehörigen bemalt werden.

Scheuen Sie sich nicht, einen aktiven Anteil an der Trauerfeier einzufordern. Es ist das letzte Mal, dass Sie etwas für den/die Verstorbenen tun können.
Immer mehr Bestatter sind offen für die aktive Beteiligung der Angehörigen an Trauerfeiern.

Die Trauerfeier ist ein Wendepunkt für die Hinterbliebenen. Sie beschließt einen Lebensabschnitt und ebnet den Weg für einen neuen.

Leider kann man eine Trauerfeier nicht „proben“. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich in der Vorbereitung zu dieser Feier gut fühlen und keine Fragen offen bleiben oder das Gefühl entsteht „hätte ich doch…“.

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