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    Es tickt in mir

    (12 x gelesen)
    Okt 16 2017

    Es tickt in mir

    Kennen Sie das?
    Eigentlich hätte es ein schöner Sonntag werden können, wenn da nicht diese innere Unruhe wäre.
    Morgen geht es wieder zur Arbeit. Ich muss den Haushalt noch gebacken bekommen, die Kinder und / oder Haustiere müssen noch versorgt werden und über unseren Urlaub sollten wir uns auch mal Gedanken machen und die Route planen.

    Eigentlich habe ich keine Lust zur Arbeit zu gehen.
    Die Anforderungen sind so hoch, meine Kollegen verstehen mich nicht, ich fühle mich alleine.
    In letzter Zeit schaffe ich es immer weniger abzuschalten.
    Ich kann das Wochenende nicht wirklich genießen. In meinem Kopf läuft das Gedankenkarussell weiter, ich kann es nicht stoppen.

    Bei dem Gedanken, dass ich in der nächsten Woche wieder mehr als mein eigentliches Soll arbeiten muss, bekomme ich schon Bauchschmerzen. Immer mehr Kollegen werden gekündigt und es bleibt immer mehr Arbeit an weniger Menschen hängen. Effizient wird das in der Firma genannt.

    Ich frage mic

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    Trauer im Laufe der Zeit

    (10 x gelesen)
    Okt 16 2017

    Trauer im Laufe der Zeit – gibt es Veränderungen?

    Ich denke, diese Frage kann ich ganz klar mit Ja beantworten.
    Trauer verändert sich, sie bleibt jedoch immer ein Teil von mir.

    Im ersten Jahr tastet man sich an viele Tage neu heran. Da ist der erste Geburtstag ohne den anderen, vielleicht der erste Hochzeitstag. Das erste Weihnachten, Ostern muss alleine erlebt werden. Und dann kommt der erste Todestag.

    Aufatmen. Ich habe alles einmal durchlebt und vor allem überlebt.

    Im zweiten Jahr bin ich schon etwas entspannter und denke mir, das habe ich ja jetzt alles schon mal erlebt und dann holt es mich vielleicht mehr ein, als im Jahr davor.
    So erging es mir beim 2. Todestag unserer Tochter. Der erste war schon schwer, aber beim zweiten dachte ich, die Welt bliebe stehen.

    Andere Trauernde berichten mir genau das Gegenteil. Der erste Todestag sei der schwierigste gewesen, dann sei alles etwas leichter geworden.

    Ich denke, das ist ganz individuell von Mensch z

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    Was ist Stress?

    (20 x gelesen)
    Sep 27 2017

    Bild zum Blogartikel "Was ist Stress"Was ist Stress


    Wie schnell und wie oft sagen wir im Alltag: „Ich bin im Stress, ich bin völlig gestresst“?

    Aber was bedeutet denn eigentlich STRESS?

    Die Definition in Wikipedia lautet:
    Stress (engl. für ‚Druck, Anspannung‘; lat. stringere‚ anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

    Also ist Stress etwas ganz Individuelles.
    Jeder Mensch kommt durch ganz unterschiedlich Faktoren in Stress.

    Für die einen sind es die schreienden Kinder, für den nächsten ist es das ständige Klingeln des Telefons, für den Dritten die Mücke die immer um den Kopf kreist.

    Wenn wir in Stress geraten fängt unser Herz an zu rasen, unser Atem beschleunigt sich und unsere Muskeln spannen sich an bzw. verspannen.
    Unser Körper ist in absoluter Alarmbereitsch

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    Trauerbegleitung

    (19 x gelesen)
    Sep 27 2017

    Bild zum Blogartikel TrauerbegleitungTrauerbegleitung

    Leider ist es in unserer Gesellschaft immer noch so, dass Trauer ein Tabuthema ist und nicht gerne darüber gesprochen wird.

    Noch weniger sind wir Menschen dazu bereit, uns professionelle Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen.
    Was hindert uns daran, Hilfe von außen anzunehmen?

    Prägen uns Sprüche aus der Kindheit wie „ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „man heult nicht in der Öffentlichkeit und Jungen schon gar nicht“ oder „reiß dich zusammen, andere haben es auch überlebt“?

    Das mag alles in subjektiv richtig sein. Wo bleiben jedoch die Gefühle, wo bleibt der individuelle Mensch?


    Für mich selbst war klar, dass ich es nach dem Tod unserer Tochter nicht schaffen werde, meinem Beruf weiterhin gerecht zu werden, wenn ich es ohne Hilfe versuche.
    In der ersten Zeit habe ich wöchentlich und dann in immer längeren Abständen Trauerbegleitung in Anspruch genommen. Es war mir wichtig, meinen Kunden, meiner Familie, aber auch mir gegenüber

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    Wie sorge ich selbst vor?

    (66 x gelesen)
    Aug 23 2017

    bild-zu-blogartikel-wie-sorge-ich-selbst-vorWie sorge ich selbst vor?

    Ein Gedanke, der oft sehr weit weggeschoben wird.

    Warum eigentlich?

    Als vor über 21 Jahren mein Vater am plötzlichen Herztod starb, habe ich eigentlich nicht viel nachgedacht, sondern gemeinsam mit meiner Tante Entscheidungen getroffen. Entscheidungen, die zum Teil zum Zerwürfnis in der Familie geführt haben.

    Was mein Vater wollte, wusste ich nicht.

    Damals habe ich begonnen, mir Gedanken über das zu machen, was ich eigentlich mal habe will.

    Mittlerweile habe ich viele Menschen in der Familie bis zum Tod begleitet, mit den wenigsten konnte ich darüber sprechen, was sie sich wünschen, wie sie es gerne hätten.

    Warum? Weil es immer noch ein Tabuthema ist, weil man darüber nicht spricht, weil man dem anderen nicht zu nahetreten will. Weil, weil, weil.

    Das erste Mal offen darüber gesprochen haben wir mit unserer Tochter, als klar war, dass es keine Heilung mehr geben wird.

    Fragen wie: Was möchtest du gerne, wo möchtest

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