Feedback zum Thema Trauerbegleitung

Hier finden Sie Feedbacks meiner Klienten chronologisch aufgeführt.

Ich bedanke mich bei allen meinen Klienten, die mir durch Ihr Einverständis die Möglichkeit gegeben haben, diese Feedbacks zu veröffentlichen.


11. Oktober 2011

Vor 5 Jahren ist nach langer Krankheit meine Mutter verstorben.
Jetzt hat mein Vater eine neue Freundin und ist mit meinem kleinen Bruder in ein neues Haus gezogen.
Mein Elternhaus soll verkauft werden.
Der Verkauf meines Elternhauses war mein emotionaler Untergang.

Ich fühlte mich als würde mir alles genommen.
Familie durch den Umzug weg und jetzt auch noch das Haus in dem alle meine Erinnerungen aus meiner Kindheit und an meine Mutter hängen. Das war zu viel.
Ich brauchte jemanden, der mir hilft und mir zeigt wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Ich wollte dieses schlechte Gefühl nicht mehr in mir tragen.

Iris, die ich von unserer Trauung her kannte bot sich an, mir zu helfen.
Wir fuhren zu meinem Elternhaus.
Sie erklärte mir, dass ich mich meiner Vergangenheit stellen müsse um sie nicht meine Zukunft bestimmen zu lassen.
Zimmer für Zimmer machten wir das, mit all den negativen und positiven Sachen.
In meinem Fall schrieb ich alles auf Kärtchen.
Dieser Durchlauf rüttelte vieles in mir wieder wach, Dinge die ich lange verdrängt hatte. Aber genau diese Dinge müssen verarbeitet werden, denn die fressen dich auf. Als ich soweit war und über alles geredet hatte was mich beschäftigt, runterzieht und über die positiven Dinge, verbrannte ich die Kärtchen um sie dem Universum zur Umwandlung zu geben.
Die positiven Erinnerungen nehme ich mit in meinen Gedanken, denn die kann und soll mir niemand nehmen, aber all die schlechten lasse ich zurück.

Es ist wichtig, einen Weg zu finden, schlechte von positiven Erinnerungen zu trennen und sie zu verarbeiten, damit sie nicht über einen bestimmen.
Durch Iris habe ich meinen ganz eigenen Weg gefunden damit um zu gehen.
Ich konnte nach den Gesprächen wieder ich sein, mich auf meine kleine Familie konzentrieren, denn die hat darunter auch sehr gelitten.
Ich weiß wieder, dass ich für mich, meine Familie und vor allem für meine Zukunft Leben muss.

Ulrike N.


10. August 2011

Liebe Frau Sailer,

wiederum ein ganz herzliches Dankeschön für Ihr Dasein und Bereichern des Abschiedsfestes für R.
Für mich war das ein ganz besonderer, bewegender Abend, da einige der Freunde da waren, bei der Beisetzung nicht dabei sein konnten und so trotzdem von R. Abschied nehmen konnten.
Alle waren sehr froh darüber und erleichtert, über diese (Originalton) beeindruckende und wunderschöne Idee mit der Rede.
Ernestine hat ihrer Oma am Sonntag Bilder gemalt mit R. verschiedenen Wegen die er gegangen ist, dass die Oma platt war und mich anrief und sich für das "Erklären" bedankte.
Meine Nichte Isabell schwärmt von Ihnen --Frau Sailer ist echt cool--.
Die Feedbacks waren erneut wieder so schön und machen das Loslassen --in Freude-- noch einfacher.
Ich umarme Sie ganz fest und schön, dass ich Sie kennenlernen durfte,
welch eine Bereicherung in meinem Leben.

Herzlichst Elisabeth K.


22. Juli 2011

Liebe Frau Sailer,

vielen Dank, dass Sie sich kurzfristig Zeit für ein Gespräch zum Tod meiner Mutter genommen haben. Ich habe mich bei Ihnen sofort gut aufgehoben gefühlt und mir ist klar geworden, dass ich nichts falsch gemacht habe und mir keine Vorwürfe zu machen brauche.
Es war hilfreich mit einem Außenstehenden zu sprechen, der die Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Und ich konnte einfach mal weinen ohne gleich Bestürzung oder Sprachlosigkeit bei meinem gegenüber auszulösen. Das hat einfach gut getan.
Vielen Dank dass Sie für mich da waren.

Beste Grüße und alles Gute,
L.J.-R.


Juli 2011

Hallo Frau Sailer,

nach den ersten zwei Trauerbegleitungen wusste ich nicht, ob dies der richtige Weg für mich ist.
Er war es dann.
Nach der Trauerbegleitung hatte ich manchmal ein Gefühl der Leere und der totalen Erschöpfung, wovon ich mich dann erholte und erleichtert fühlte.
Nach manchen Trauerbegleitungen fühlte ich mich einfach erleichtert und konnte mich wieder über die schönen Dinge des Lebens freuen. Es gab aber auch Tage, wo erst im Alltag die Ratschläge weitergeholfen haben.
Die Trauerbegleitung kann einem sehr helfen, man muss es aber doch alleine schaffen.
Auch nach fast 3 Jahren gibt es noch Tiefs.

Lieben Gruß G.M.


Juli 2011

Liebe Frau Sailer,

nach dem plötzlichen Tod von meinem Papa, kamen plötzlich Situationen auf mich zu, für die ich Erklärungen, Lösungen und Rat suchte.
Ich kannte Sie von der Trauerfeier von meinem Vater als freie Rednerin und wusste Sie sind "meine Frau" der ich mich öffnen kann und will.
Durch die sehr angenehme und verständisvolle Art von Ihnen gaben Sie mir Rückhalt um über meine Sorgen zu reden.
Sie erklärten mir mit einfachen und glaubwürdigen Worten Trauersituationen die ich durchlebt habe.
Meine rauer war oft mit Wut und Aggresivität geprägt, durch die Trauerbegleitung lernte ich die Aggresvität in den Griff zu bekommen. Ich lernte einen Trick um lockerer bzw. neutraler zu reagieren auf manche Situatonen. Ich suchte und gestaltete meinen eigenen "Traumplatz" um Energie zu tanken und abzuschalten. Diesen "Traumplatz" benutze ich heute noch um in stressigen und hektischen zeiten runter zu kommen bzw. Energie zu tanken.
Die Trauerbegleitung hat mir persönlich, eine andere Denkweise, neue Wege und eine Vertrauensperson gegeben um mit dem Tod von meinem Papa klar zu kommen.
Durch kleine Dinge kehrt die Hoffnung wieder zurück in mein Leben.

Lieben Gruß S.Z.


Juni 2011

Sehr geehrte Frau Sailer,

nachdem nun fast 3 Monate seit unserem Gespräch vergangen sind, möchte ich Ihnen schildern, wie es mit seit dieser Zeit ergangen ist, und wie ich mich heute fühle.
Neben der Trauer um meine verstorbene Frau war die Freundschaft zu einer sehr guten Bekanten mein größtes Problem.
Sie haben mir damals geraten, auf jeden Fall wann auch immer die Trauer über den geliebten Menschen zuzulassen. Dies tue ich, und ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, damit umzugehen, zumal ich viele Freunde und Bekannte habe, mit denen ich auch weiterhin offen darüber sprechen kann.
Sehr problematisch war das Verhältnis zwischen der Ihnen geschilderten Frau und mir. Ich habe direkt nach dem Tod meiner Frau deren Fürsorge gerne angenommen, zumal es mich vom Verlust meiner Frau abgelenkt hat. Da wir sehr viele gemeinsame Interessen hatten, haben wir viele schöne gemeinsame Stunden verbracht. Die ging mit einer kurzen Unterbrechung bis April diesen Jahres.
Ich habe im Laufe der Zeit jedoch festgestellt, dass die Situation zwischen uns immer angespannter wurde, ich mir aber nicht vorstellen konnte, was die URsache dafür war. Zu diesemZeitpunkt habe ich das Gespräch mit Ihnen geführt, welches mir die Augen geöffnet hat. Ich habe unter anderem Ihren Rat befolgt, und nicht mehr zugelassen, dass wie auch immer die Schuld nur bei mir zu suchen ist. Mit diesem von mir gezeigten veränderten Verhalten ist sie letztendlich nicht mehr klar gekommen, und es hat Anfang Mai eine unschöne, aber entgültige Trennung gegeben.
Ich bin derzeit dabei dies zu verarbeiten und gleichzeitig eine sich eventuell ergebende neue Beziehung anzustreben.
Auf jeden Fall möchte ich den Kontakt zu Ihnen so lange wie nötig aufrecht erhalten, da Sie mir eine große Hilfe sind.
mit freundlichen Grüßen W.H.